Der stramme Max

Die Rollen sind klar verteilt im Maulwurfsland: Hier leben Max und Mauli. Max findet sich unwiderstehlich, und für Mauli ist er der Held, weil er immer die schönsten Spiele weiß. Nur schade, dass einer dabei immer der Dumme ist. Aber eines Tages geschieht etwas Außergewöhnliches, und das wirft Alles über den Haufen: In Maxens Hügel rumpelt es, Erde fliegt hoch in die Luft, und heraus krabbelt ein
Wesen wie von einem anderen Planeten: Ein Erdmännchen. Max findet, dass dieser Eindringling schleunigst wieder dahin verschwinden sollte, wo er hergekommen ist. Hier in seinem Revier gibt es keinen Platz für Fremdlinge, und einen freien Hügel zweimal nicht. Doch gerade als die Vertreibung des Erdmännchens in vollem Gange ist, kündigt sich die allergrößte Gefahr für die Maulwürfe an: Der Fuchs geht um ! Seine Leibspeise ist auf delikate Art zubereiteter Maulwurfbraten, aber ein Erdmännchen als Nachspeise ist auch nicht zu verachten. . . . . Landet nun jemand im Kochtopf

Landet nun jemand im Kochtopf? Oder wer rettet wen? Ist einer dabei besonders schlau?
Werden am Ende aus Fremden doch noch Freunde???

Das Rotznasentheater ist bekannt dafür, aktuelle Themen in phantasievolle Geschichten und Bilder zu verpacken, die berühren.

Der Grundgedanke bei „DER STRAMME MAX“ war es, Akzeptanz und Toleranz zu wecken für Wesen, die fremdartig sind und anders als wir es gewohnt sind. In diesem Falle treffen Maulwürfe auf ein Erdmännchen. Natürlich kann dieses Theaterstück keine Patentrezepte gegen Fremdenfeindlichkeit bieten, obwohl wir das so gerne tun würden. Aber es kann und soll ein kindgerechter Anknüpfungspunkt für die Auseinandersetzung mit diesem Thema sein.

Unser Beitrag dazu ist dieses märchenhafte Theaterspiel für alle kleinen und großen Zuschauer…

Idee: Das Rotznasentheater; Musik: Jürgen Bräutigam; Regie: Pavel Sacher

Die Besetzung: Jürgen Bräutigam, Julia Schmitt, Rainer Jannusch, Justine Kreutzer